Nun ist es schon ein paar Tage her, dass ich die CeBIT 2013 besuchen durfte und will hier mal kurz notieren, was mir so hängen blieb. Dies ist insofern "wichtig", dass cih in diesem Jahr endlich mal meine Hardware auswechseln will. Danke erstmal an dieser Stelle an Caschy, der mir via Intel eine Eintrittskarte zukommen ließ. Ziel meines Besuches waren Convertible Ultrabooks, also schlanke Laptops, die als Tablet nutzbar sind…

Was suche ich? Ein Convertible mit mindestens 11 Zoll (was der aktuellen Bildschirmbreite meines X61t entspricht), welches von Win8 Pro befeuert werden soll. Als Excel- und Access-Junkie brauche ich hohe Auflösung für viele Spalten – spricht also tendenziell für Full-HD.

Das Lenovo Yoga 13 – leider Fehlanzeige. Hier wollte ich vor allem einen eindruck darüber gewinnen, wie gut der Klappmechanismus funktioniert, und inwieweit die unten liegenden Tasten stören. Tja, und dann noch die Frage nach der Auflösung – komme ich mit 1.600*900 zurecht? Und wie genau/fehlertolerant zeigt sich der Touch Screen? Frage bleibt unbeantwortet – muss ich wohl doch in den Techniktempel meines Vertrauens.

Das lang ersehnte Microsoft Surface Pro. Tja, nur 10,6 Zoll, dafür Full HD und auch meine alten bebrillte Augen kommen gut zurecht. Vollkommen inkompatibel zeigt sich das Touch Display mit meinen Wurstfingern. Schade. Die Tastatur: für mich vollkommen ungeeignet. Dank an dieser Stelle an Deniz von TabletHype, der auf seinem Blog einen ausführlicheren Bericht verfasst hat, für das teilen des Testgerätes. Deniz Urteil über das Touchcover kann ich mcih nur anschließen – vollkommen ungeeignet, wenn man mit dem Gerät tatsächlich arbeiten will.

Das Dell XPS 12 wollte ich mir eigentlich nur ansehen, um die Rahmenkonstruktion ad-acta legen zu können. Weit gefehlt! Der Mechanismus war beim ausgestellten Gerät wertig und die Tester vor mir waren nicht gerade zimperlich. Wenn es sich also um kein manipuliertes Ausstellungsgerät handelt – klasse! Der Touchscreen reagiert erfreulich geschmeidig. Im normalen Laptop-Modus bleibt der Bildschirm auch stabil. Fazit: Ein Gerät, was auf meiner Liste bleibt, wenn auch eher weiter unten.

Na Hoppla, es gibt ja noch jemanden auf dem Spielfeld: Das Fujitsu Stylistic Q702. Dieses Gerät ist ein Tablet samt einsteck-Dock. Großes Pro: Das beste und präziseste Touchverhalten aller getesteten Geräte. Ein super Leichtgewicht (sehen andere sicher anders), klasse Tastatur. Hat leider nur eine 1366x768er Auflösung, was aber der Akkulaufzeit zugute kommt (inclusive Dock soll das Teil satte 12h halten). Excel sah soweit ganz gut und brauchbar aus – sollte mir etwa miniHD reichen? Leider ist auch der Preis alles andere als ein Schnäppchen: deutlich über 1500 EUR müssen aktuell auf den Tisch gelegt werden.

Auch das Asus Taichi 21 entzog sich meinem Blick. Schade. Das konzept mit den beiden Screens, von denen aber nur der äußere mit Touch versehen ist, ist sicher nciht uninteressant. Wer einen englischsprrachigen Vergleich meiner ungesehenen Geräte sehen will, sehe sich im Youtube-Kanal von CNet um.

Auch Toshiba ließ sich nicht Lumpen und gewährte einen Testeindruck vom Satellite U920t. Ein sehr interessantes Gerät, bei dem der tablet-Modus der Normalzustand ist und die Tastatur hervorgeschoben werden kann. Dies bedeutet zugleich eine Limitierung der Klappbarkeit. Porno guggen und fix zuklappen, wenn jemand um die Ecke kommt? – Vergiss' es! 😉 Wie beim Fujitsu-Gerät gibt es auch hier nur die 1366er Auflösung. Excel war nciht installiert, so dass ich meinen nichtwissenschaftlichen Touch-Test nicht durchführen konnte – das bißchen rumgetouche wirkte aber ganz anständig. Der Mitarbeiter am Stand sprach übrigens von einem im Apil/Mai erscheinenden Convertible mit FullHD, was nicht mit U9.. in der Typenbezeichnung dehrkomemn wird. Ich bin gespannt. Erfreulich beim U920t: Es wird bei Toshiba selbst schon für 1200 EUR gelistet, der Straßenpreis für die i5 Variante scon unter 1100 EUR.

Last but not least konnte ich am Microsoft-Stand noch das Samsung Ativ Pro einem kurzen Test unterziehen. Ein stimmiger Gesamteindruck, ohne Schwächen, aber auch ohne Aha-Momente. Das Gerät bleibt auf der Liste.

So, das war mal ein Kurzeindruck der (nicht) getesteten Geräte. Ein wenig schlauer bin ich schon: Das Surface Pro fliegt aus meiner Liste und das Fujitsu wird wohl durch den Preis bedingt eher ein schöner Traum bleiben. Werde mir bei Gelegenheit aml eine Übersichtstabelle basteln – di8e bekommt dann ihren eigenen Beitrag.